‚eifellicht e.V.’  -  28. Hilfsgütertransport erfolgreich durchgeführt

 

Unter dem Motto „Hilfe, die ankommt“ engagieren sich Ehrenamtliche seit fast 25 Jahren in der Hilfsorganisation ‚eifellicht’ e.V.  Der Verein unterstützt seit 1991 Menschen und Projekte in mittel- und osteuropäischen Ländern und in anderen von Notfällen betroffenen Regionen sowie unverschuldet in Not geratene Menschen finanziell sowie mit Sachleistungen. Die Mitglieder brachten 23 Hilfsgütertransporte in das Gebiet Smolensk in Russland und organisierten auch einen Transport mit Getränken und Renovierungsmaterialien nach Wust/Fischbeck (Flutopferhilfe) an die Elbe. ‚eifellicht’ hat nun über Ostern seinen 28. Hilfsgütertransport, seinen zweiten nach Rumänien, abgeschlossen. Der Transport war gut durchorganisiert und verlief ohne Probleme.

   Nach Beschluß in der Mitgliederversammlung 2015 liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren.Dank fleißiger Helfer und Gönner wurde die gespendete Bekleidung und Bettwäsche in etlichen Verpackungsaktionen sortiert und in beschrifteten Kartons untergebracht. Ferner erfolgte zu vorgegebenen Terminen die Abholung von gebrauchten Betten in diversen deutschen Pflegeheimen.  Die Verladung auf drei LKW-Auflieger erfolgte am 20.03. und am Karfreitag die Verabschiedung der Mann-schaft  (Friedhelm Kribs, Gottfried Wawers, Edi Hoffmann, Michel Bleses, Heinz Sohns, Alfred Cor-nesse, Peter Müller, Manfred Böttcher, Marius Kribs, Max Hoffmann und Simon Adolphi)  auf dem Speditionsgelände von  Anton Klasen  in Gerolstein. Viele Besucher hatten sich eingefunden und Pastor  Günter Schramm  segnete Personal und Fahrzeuge. Nachdem Vorsitzender Alfred Cornesse in Kurzform über den Ablauf der Aktion informiert hatte, machte sich der Konvoi incl. Begleitfahrzeug um 9 Uhr 30 auf den Weg. Geladen waren diesmal  84 Pflegebetten mit Matratze, 69 Beistellschränke dazu, 2 Babybetten, 1 Schlafzimmer, Computerteile, ca. 1200 Karton mit Bekleidung und Bettwäsche, 2 Europaletten mit H-Trinkmilch, 2 Dto. mit Erfrischungsgetränken, Fahrräder, diverse Handwerkzeuge, 280 Tüten mit Süßigkeiten, Spielsachen u.v.m. 

   Über Koblenz, Frankfurt, Nürnberg, Passau, durch Österreich und Ungarn zur ersten Abladestelle in  Targu Lapus  (etwa 120 km hinter der rumän. Grenze in Siebenbürgen). Dort wurde das Gebietskrankenhaus und ein Seniorenheim mit Hilfsgütern versorgt. Fleißige Helfer waren vor Ort und dasregionale Fernsehteam machte Aufnahmen. Ferner erfolgte am 29.03. im Abendprogramm mit einer Einschaltquote von ca. 1,7 Millionen Zuschauern eine Talkrunde unter Teilnahme einer ‚eifellicht`Abordnung. Diese Direktübertragung konnte übers Internet auch in der Eifel verfolgt werden. Eine tolle Werbung für unseren Verein und die Eifel-Region. Laut Aussage vom Heimleiter und Chefarzt Dr. Dan-Nicolae Cupsa  können die Patienten durch die überbrachten Betten besser gepflegt werden und für das Personal ergibt sich eine enorme Arbeitserleichterung.

   Am 30.03. fuhr das Team weiter in die Südkarpaten zum cirka 500 km entfernten  Valea Screzii  in der Region Prahova. Dort hat der rumän.-orthodoxe Pater  Tanase  den Verein  „Asociatia Pro Vita e.V.“  gegründet und betreut zur Zeit mit 26 Helfern  491 Bedürftige  (überwiegend Kinder und Jugendliche / Waise, Obdachlose, Behinderte, Verstoßene  u.v.m.). Hauptaufgabe dieses Vereins ist es, die Würde des menschlichen Lebens zu schützen und allen den Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung zu ermöglichen. Entsprechend seinen Fähigkeiten wird jedes Kind gefördert (vom Kindergarten über die Schule, Studium, Ausbildung – bis zum Beruf). Ferner wird versucht, die einst verstossenen Kinder wieder in ihre natürliche oder eine andere Familie zu integrieren. Viele winkende Kinderhände begrüßten den Konvoi und ältere Jugendliche halfen bei der Entladung. Bei einer Besichtigungsreise konnten sich die Mitfahrer davon überzeugen, dass die überbrachten Hilfsgüter dringend benötigt werden. Pater Tanase  dankt allen Beteiligten, insbesondere den Spendern und Gönnern, für ihre Hilfsbereitschaft.

   Frühmorgens am 01.04. begaben sich die ‚Eifellichter’ auf die Heimreise, um am  02.04. gegen 19 Uhr nach etwa 4.200 gefahrenen Kilometern von Angehörigen und Mitgliedern auf dem Gelände der Spedition Felix Rickal in Rockelkyll begrüßt zu werden.

   Auch in Bezug auf  Flüchtlingshilfe ist der Verein ‚eifellicht’ inzwischen aktiv und hat regionale

Einrichtungen unterstützt. Auch weiterhin können verfügbare Hilfsgüter über die entsprechenden  Sachbearbeiter der Verbandsgemeinden bei Bedarf abgerufen werden. 

Weitere Aktionen sind geplant und werden vorbereitet. 
Spenden-Kto.:  DE58586915000006865603 (BIC= GENODED1 PRU) bei der Volksbank Eifel-Mitte e.G. 
oder  DE98586512400000032060 (BIC= MALADE51 DAU).

Hinweis:

Am 02. Oktober feiert der Verein ‚eifellicht’ e.V.  sein 25-Jähriges Vereinsjubiläum. An einem entsprechenden Festprogramm wird gearbeitet. Jeweilige Abordnungen incl. Folkloregruppe aus dem Gebiet Smolensk, aus Rumänien und aus Polen haben bereits zugesagt.PICT1031

 

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