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Info-Heft über eifellicht e.v. hier als PDF

Seit Gründung des Vereins im Jahre 1991 hat eifellicht in vielen Aktionen - dank großzügiger Spender und vieler Helfer - den Bedürftigen im osteuropäischen und hiesigen Raum helfen können. Durchgeführt wurden:

Aufzählung

Bereits 22 Hilfsgütertransporte in das Gebiet Smolensk, wobei insgesamt 945,5 Tonnen Hilfsgüter im Wert von ca. 3,9 Millionen Euro überbracht wurden.

Aufzählung

Die Brandenburg Klinik in Berlin-Wandlitz, bzw. deren "Hilfe für krebskranke Tschernobyl-Kinder e. V" wird seit 1996 unterstützt. Neben den jährlichen persönlichen Besuchen zur Weihnachtszeit (mit Weihnachtspäckchen) konnten bisher insgesamt 34.060 Euro überwiesen werden.

Aufzählung

Zwei Ferienaufenthalte russischer Heimkinder wurden organisiert und durchgeführt (22.07.1991 und 20.07.1996).

Aufzählung

Ein zweiwöchiger Studien- und Ferienaufenthalt für 20 russische Studenten und Studentinnen (26.04.1998) wurde organisiert.

Aufzählung

5.624 Euro wurden an hiesige Bedürftige überwiesen.

Aufzählung

Durchführung von Berufshospitationen. Bisher:
- 3-monatiges Praktikum für einen Zahnarzt
- 3-monatiges Praktikum für eine Lektorin der SHU im Bereich Tourismus

Aufzählung

Hilfe zur Selbsthilfe:
Ein weiterer Schwerpunkt ist es, Projekte anzubieten, anzuleiten und zu unterstützen.

Aufzählung

Bundesverdienstkreuz am Bande - 2003

Am Freitag, den 12.12.2003 wurde unserem (damaligen) Vorsitzenden Ludwig Hahn das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Die Verleihung fand in Trier durch den Präsidenten der Aufsichts– und Dienstleistungsdirektion, Herrn Dr. Josef Peter Mertes, statt. Das Bundesverdienstkreuz wurde Herrn Hahn für seine über 10-jährige ehrenamtliche Tätigkeit als 1. Vorsitzender von eifellicht e.v. verliehen.

Diese ehrenhafte Auszeichnung ist eine Anerkennung für die unermüdliche Arbeit von Ludwig Hahn, aber auch eine Anerkennung für alle, die im Verein eifellicht mitarbeiten und diesen materiell oder ideell unterstützen oder unterstützt haben.

Ohne die vielen Spender des Textilien und Schuhe für die Heime, ohne die Frauenverbände, die in stundenlanger Arbeit die Spenden sortieren und für den Transport verpacken, ohne diejenigen, die eifellicht mit Geldspenden für den Kauf von Lebensmitteln unterstützen, ohne die Schulen, Kindergärten und Frauengruppen, die jedes Jahr Hunderte von liebevoll gepackten Osterpäckchen für die Kinder in den russischen Heimen spenden, ohne die Fahrer, die in ihrer Ferienzeit die Transporter nach Russland fahren, ohne die Speditionsfirmen und Autohäuser, die eifellicht kostenlos ihre Fahrzeuge zur Verfügung stellen, ohne die vielen Aktiven aus dem Verein selbst, die bei Veranstaltungen von und für eifellicht zur Stelle sind und ohne die treuen Mitglieder des Vereins könnte eifellicht seine Ziele nicht erreichen.

Genannt werden müssen auch diejenigen, die durch eigene Veranstaltungen Geld für eifellicht aufbringen: Die Grünen Damen vom St. Josef Krankenhaus in Prüm, die Kreismusikschule und der Kreismusikverband Bitburg-Prüm, die Slaughterhouse Jazzband und und und ...

Wichtig ist, dass alle, die eifellicht unterstützt haben und hoffentlich auch weiter unterstützen werden, wissen, dass sie sich durch die Auszeichnung von Ludwig Hahn ebenfalls als ausgezeichnet betrachten dürfen und sollen!

 
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Bundespräsident zeichnet eifellicht aus

Artikel aus dem Trierischen Volksfreund vom 26./27. Januar 2002:

Gerolsteiner Hilfsorganisation erhält hohe Anerkennung für ihre Verdienste ums deutsch-russische Verhältnis.

GEROLSTEIN. Undank ist eben doch nicht immer der Welten Lohn. Dies nahm Ludwig Hahn, (damaliger) Vorsitzender des gemeinnützigen Gerolsteiner Vereins eifellicht dieser Tage freudig zur Kenntnis, nachdem er den Briefkasten geleert hatte: Der Verein wird vom Bundespräsidenten ausgezeichnet.

"Wir sind sehr stolz. Diese Auszeichnung ist für uns eine ganz tolle Sache. zum einen weil es eine Bestätigung der Arbeit aller ist: für jeden, der gespendet, Sachen verpackt, mitangepackt hat. Zum anderen ist eine solche PR gut für unsere Sache." sagt der sichtlich erfreute eifellicht-Vorsitzende.

Ausgezeichnet wird der Verein für sein Engagement für Not leidende Bürger in Russland und damit auch für seine Verdienste um das deutsch-russische Verhältnis. Bereits 14 Transporte mit tonnenweise Hilfsgütern, von denen überwiegend Senioren und Kinder in Heimen profitierten, hat eifellicht auf die Beine gestellt. Und auch dieses Jahr machen sich kurz vor Ostern Hahn und seine Mannen wieder mit den Sattelzügen voller Lebensmittel und Kleidung auf den 2300 Kilometer langen Weg zu den Heimen vor den Toren Moskaus, wo 430 Kinder und 500 Senioren sie bereits erwarten.

Was die eifellicht-Vertreter in Schloss Bellevue in Berlin erwatet, wohin sie der Bundespräsident zur Preisverleihung eingeladen hat, ist noch ungewiss. Hahn: "Wir wissen zwar, dass wir von 168 Hilfsorganisationen unter den 14 Preisträgern sind. Aber wir wissen nicht, welchen Preis wir gewonnen haben." Vergeben werden 13 Preise zu 1000 €, zwei dritte Preise zu je 5000 €, ein zweiter Preis zu 7500 € und der Hauptpreis zu 10000 €. Hahn bekennt: "Klar freuen wir uns auch über das Geld, denn darauf können wir wieder aufbauen. Je mehr, desto besser." Mit der Prämie soll russischen Kindern oder Familien ein Kurzaufenthalt in Deutschland ermöglicht werden - laut Hahn ein wichtiges Instrument der Völkerverständigung: "Unsere Hilfe bedeutet weit mehr als nur Nahrungsmittel und Kleider zu liefern." Davon haben sich auch die Juroren überzeugen lassen. Hahn hatte, wie vorgegeben, eine Übersicht über die Aktivitäten der vergangenen zwei Jahre eingereicht - darunter zwei TV-Artikel, die ein treffendes Bild vom Engagement zeichnen.

Und egal, welcher Preis es letztlich wird: Gefeiert haben die eifellicht-Veteranen die Auszeichnung bereits. Und zwar stilecht, wie Hahn verrät: "Ich habe auf den Bundespräsidenten mein Glas erhoben und einen Wodka getrunken. meine Mitstreiter haben da zunächst nichts ahnend gedacht: "Jetzt dreht der Hahn durch."

Anmerkung:

Eine Abordnung des Vereins konnte den 4. Preis entgegennehmen.

 

 

 

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Stand: 21. September 2010