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Theater 2010
Fliegende Kappen, falsche Tanten und eine Pfeife im Strumpfband: 'Anton in Nöten' feiert rauschende Premiere im Rondell
Bereits zum fünften Mal lud eifellicht e.V zum Theater für den guten Zweck: Die Theatergruppe unter der Leitung von Regisseur Ernst Krämer ließ beim Lustspiel 'Anton in Nöten' auf der Bühne munter Küsse, Kappen und Bratpfannen durch die Gegend fliegen - und das Publikum tobte vor Begeisterung.
Die Theatergruppe von eifellicht e.V unter der Leitung von Ernst Krämer feierte am 23.10.10 mit ihrem Lustspiel 'Anton in Nöten' im ausverkauftem Gerolsteiner Rondell Premiere.
Das Publikum durfte erleben, wie die beiden Bauern Anton und Emil versuchen, wenigstens gelegentlich unter dem Pantoffel ihrer beider Ehefrauen herauszukriechen; denn eigentlich dürfen sie nicht mal in die Kneipe, um ihr Elend in Bier zu ertränken. Darum hat Anton schon vor Jahren eine alte Erbtante in Köln ersonnen, die er angeblich regelmäßig besucht - dabei führen seine Touren aber immer in die Kneipen der Kölner Altstadt.
Als nun seine Frau, die das angebliche Erbe schon fest verplant hat, aber bei der nächsten Fahrt zur Tante mitmöchte, droht der Schwindel aufzufliegen. Um das zu verhindern, lassen Anton und Emil kurzerhand die Tante auf dem Hof auftauchen: Emil schmeißt sich in Stöckelschuhe und Fummel und gibt die kölsche Tante Käthe.
Das diese ganze Geschichte nicht ohne Folgen bleibt war abzusehen, aber was für Folgen sich da auf der Bühne anbahnten, damit hatte das Publikum nicht gerechnet: Während der Vorstellung flogen Mützen und Bratpfannen genau so rasch und sicher wie die Dialoge hin und her, und während sich auf der Bühne das Geschehen weiterentwickelte, war auch unten im Saal das Publikum von Anfang an voll dabei und quittierte die teils halsbrecherischen Einlagen der Akteure mit schallendem Gelächter und vielfachem Szenenapplaus.
Vor allem Herbert Hermes, der in der Rolle des Emil und später als resolute Tante Käthe sogar auf Stöckelschuhen problemlos über die Bühne stolzierte, sein 'Antönchen' (Ewald Hoffmann) auf Trab hielt und dabei auch noch geschickt seine Pfeife im Strumpfband versteckte, erntete jede Menge Lacher. Und auch Carmen Kribs, die trotz eines umgeknickten Knöchels den rasenden Hausdrachen Luise mit viel Schwung und Witz gab, brillierte in ihrer Rolle.
Für Begeisterung sorgten in weiteren Rollen: Martha Dedisch, Meike Haas und Friedhelm Kribs.
Annika Haas
Theater 2008
Bericht aus dem Trierischen Volksfreund vom 12.11.08
Hoffen auf schallendes Gelächter
"Hilfe, die ankommt", lautet die Devise der Hilfsorganisation Eifellicht. Um die Hilfstransporte zu finanzieren, geht der Verein unterschiedliche Wege. Mit Benefiz-Theater sollen 7000 Euro eingespielt werden. Gerolstein. (vog) Ostern 2009 soll der 21. Hilfstransport zu Waisen- und Krankenhäusern nach Osteuropa gehen. Eifellicht-Vorsitzender Alfred Cornesse: "Wir freuen uns sehr darüber, dass wir kontinuierliche Hilfe leisten können. Für die Finanzierung sind für uns die Einnahmen vom Benefiz-Theater sehr wichtig." Seit der Eifellicht-Gründung vor 17 Jahren probt das Ensemble zum vierten Mal. Bei dieser Produktion ist Ernst Krämer Regisseur. Der 56-Jährige verspricht: "Das Stück wird das Publikum mitreißen, weil die Darsteller in ihren Rollen aufgehen und die großartige Verwechslungsgeschichte viel Raum für Situationskomik lässt." Neu im bewährten Eifellicht-Ensemble sind Lothar Mehlen vom Duppacher Theaterverein und Herbert Hermes von der Prümer Spielschar. Gerne stellen sich die Laienspieler in den Dienst der guten Sache. Ein erfahrenes Mitglied ist Martha Dedisch. Die 59-Jährige spielt eine durchgeknallte Amerikanerin. Die pointierte Aussprache beherrscht sie perfekt. Lachend verrät sie: "Ich muss aufpassen, dass ich nicht im Alltag in den Akzent verfalle." Die Riege probt seit Mai. "Mit viel Spaß, denn die Begeisterung ist Doping fürs Laienspiel", erklärt Krämer. Bis zur Premiere am 15. November wird "alles sitzen". Aufführungstermine sind am Samstag, 15. und 22. November, jeweils um 20 Uhr, sowie am Sonntag, 30. November, um 15 Uhr, in der Gerolsteiner Stadthalle. Karten können für acht Euro im Vorverkauf bei allen Aktiven und der Touristinfo, in der Papeterie Hoffmann oder übers Internet www.eifellicht.de erworben werden.
"Der Bräutigam meiner Frau" eifellicht-Theater In diesem Jahr war es wieder so weit: Die Theatergruppe aus den Reihen von eifellicht e.v. hatte sich wieder zusammen getan und studierte eifrig das Stück "Der Bräutigam meiner Frau" von Otto Schwartz und Georg Lengbach ein. Regie führte in diesem Jahr Ernst Krämer. Als Schauspieler waren in diesem Jahr im Einsatz:
Peter Müller - Ewald Hoffmann - Lothar Mehlem
Carmen Kribs - Meike Haas - Marlene Haas
Rainer Dienhart - Martha Dedisch - Friedhelm Kribs - Herbert Hermes
Zum Stück: Dr. Schröder und seine Frau Hella führen mit ihrem Kind ein glückliches Familienleben. Finanziell kommen sie einigermaßen über die Runden, da Hella‘s weitläufige Verwandten aus Amerika sie regelmäßig mit einem Scheck unterstützen. Sie dürfen aber nichts vom jungen Familienglück wissen, da die Verwandten gerne ihren Sohn Toby als Bräutigam von Hella sehen möchten. Als dann die reiche Verwandtschaft aus Übersee höchstpersönlich anreist, ist die Not groß: Wie die Anwesenheit von Dr. Schröder in der Wohnung von Fräulein Hella Holm erklären? Gut, dass sich der glücklich verheiratete Herr Doktor in jeder Situation auf seinen Freund Ennerich voll und ganz verlassen kann. Genau in dem Augenblick, als Dr. Schröder seinen Freund Ennerich auf einem Wohltätigkeitsfest vertritt, Hella auswärts einen Vortrag hält und die Haushälterin Ausgang hat, kommen Archibald und Ottilie Thompson mit Sohn Toby aus Amerika plötzlich zu Besuch... Und so begann ein Verwirrspiel, nicht nur für die reichen Verwandten, sondern auch für das Publikum… Es wurde viel gelacht bei dem Schwank in drei Akten, der aus den Federn von Georg Lengbach und Dr. Otto Schwartz stammt, beide bildeten eines der erfolgreichsten Gespanne, die zu Beginn des letzten Jahrhunderts eine Anzahl von Schwänken geschrieben haben, die sich noch heute großer Beliebtheit erfreuen.
Ein Feuerwerk der Farben und Klänge - Gerolstein erlebte Russland in Tanz und Musik hautnah -
Die russische Kultur jenseits von Wodka und Blinis ist für manchen Deutschen immer noch ein kleines Geheimnis, man kann sich eben recht wenig darunter vorstellen. Vor allen Dingen nicht, wie funkelnd und farbenprächtig sie sein kann! Davon konnten sich die Gerolsteiner im Oktober live überzeugen, denn eifellicht e.V. hatte eingeladen: Zu „Russland in Tanz und Musik“, einer Show des Tanzensembles der Kunsthochschule Smolensk.
Die Truppe erfüllte ihre „Mission“ als Kulturbotschafter Russlands mit Bravour und ernte am Ende der knapp dreistündigen Aufführung einen lauten und mit Recht verdienten Applaus. eifellicht e.V. hofft natürlich, das Ensemble der Kunsthochschule Smolensk bald wieder in Deutschland und vor allem im schönen Gerolstein begrüßen zu dürfen, um erneut ein wenig funkelnde und bunte russische Kultur verbreiten zu können.
"Bauernhochzeit beim Glöckerlwirt"
Zum dritten Mal bereits spielte die eifellicht-Theatergruppe für bedürftige Heimkinder in Russland.
Im Jahre 2000 hat sich die Truppe gegründet und seit dem die Zuschauer mit humorvollen und spritzigen Gags begeistert. Bis heute hat sie ca. 21.000 € eingespielt und damit viele Projekte in russischen Heimen finanziert.
Zum Stück: Zwischen den Baimlers und Marschlochs ist alles klar: Karl-Otto und Thessi-Jutta sind füreinander bestimmt. Der Heiratsantrag und der Termin fehlen zwar noch, aber es werden eifrig Liebesbriefe geschrieben. Eines Tages beobachtet der Ranziger Beppo, der beste Freund des Altknechtes vom Glöckerlhof etwas, das einen Schatten auf die bevorstehende Hochzeit wirft: Die Zukünftige wird beim Dauerkuss mit dem Lehrer und Naturforscher beobachtet, der im Hotel „Zur Linde“ einquartiert ist. Beppo gibt sofort seine Beobachtungen an den Sepp weiter, der wiederum nichts Besseres zu tun weiß, als seinem Herrn davon zu berichten. Es kommt zu weiteren Geschehnissen, an denen auch die Himmelskörper sowie die Mengenlehre nicht ganz unschuldig sind.
Die Akteure: Rainer Dienhart - Carmen Kribs - Ernst Krämer - Martha Dedisch - Friedhelm Kribs - Jutta Grün Thomas Grün
Russischer Folklore-Abend
"In Deckung
Heini - die Liebe kommt"
Hans Birkenhofer hat in Amerika Architektur studiert. Er kommt in seine Heimat zurück, um das Erbe seines Onkels anzutreten: Er will den Birkenhof übernehmen und hat große Pläne. Doch sein Onkel hat ihm zwar den Hof aber auch einiges an Schulden hinterlassen. Nur sein Freund Heini Wurzinger hat als einziger die Stellung als Wirtschafter am Hof aufrecht erhalten. Nach Sichtung der Papiere steht fest, dass die meisten Schulden gegenüber dem Großgrundbesitzer Sixtus Planer bestehen, der den Hof unbedingt übernehmen will. Es muss dringend eine Lösung her, wie der Birkenhof trotzdem zu halten ist. Heini lässt sich da einiges einfallen. Das Ergebnis: In Deckung, die Liebe kommt!
"Das
Verlegenheitskind"
Ganz spontan wurde die Idee verwirklicht, durch die Aktiven des Vereins ein Theaterstück zu proben und aufzuführen. Ein Stück war schnell gefunden. Nach etwas längerem Suchen standen auch die passenden Schauspieler zur Verfügung. So konnten mit viel Ehrgeiz und Spaß die Vorbereitungen beginnen. Die Vorstellungen am
18.11. und 25.11.2000 waren ein voller Erfolg. Zwei Mal war die Vorstellung bis
auf den letzten Platz ausverkauft. Die schauspielerischen Fähigkeiten - mühsam
antrainiert - der Laienschauspieler waren hervorragend. Das Publikum war
begeistert und hatte viel zu lachen.
Aus dem - aufgrund der großen Nachfrage - geplanten dritten Auftritt wurde leider nichts. Aus organisatorischen Gründen ließ er sich nicht verwirklichen. Aber: Es ist bereits jetzt schon beschlossene Sache, im nächsten Jahr wieder mit einem neuen Stück aufzutreten. Zum Stück: Ein Pantoffelheld weiß sich gegen seine geizige Frau, die ihm keinen Groschen Taschengeld zukommen lässt, nur mit einer Notlüge zu helfen. Nämlich nur mit dem Geständnis, für eine uneheliche Tochter Sorge tragen zu müssen. In 25 Jahren kam dabei ein schönes Extrageld zusammen. Als sich aber sein Sohn in
das Eine Geschichte, wie aus dem ganz normalen Leben gegriffen; vorgetragen von Aktiven des Vereins.
Patchwork-Ausstellung 14.09.00
Benefizkonzert mit der Big Band der Bundeswehr
Der Vorsitzende von eifellicht Ludwig Hahn bedankte sich bei der Band und konnte für die Hilfsorganisation des Vereins in der Region Smolensk auch einen Scheck von Verbandsbürgermeister Adolf Rodermann entgegennehmen.
Benefizkonzerte mit der Slaughterhouse Jazz-Band
Bereits seit 1996 unterstützt die Slaughterhouse Jazz-Band den Verein eifellicht mit einem Jazz-Frühschoppen. Die Band setzt sich ausschließlich aus Hobby-Musikern aus dem Gerolsteiner Land zusammen. Ihr Repertoire ist so vielfältig, dass beim Zuhören keine Langeweile aufkommen kann. Die Bewirtung der Veranstaltungen im Wintergarten des Rondells wird durch Mitglieder und Helfer des Vereins übernommen. zum Mittagessen wir Erbsensuppe gereicht und auch eine Tasse Kaffee findet manchen Abnehmer. Zugunsten der Aktion "Hilfe für krebskranke Kinder von Tschernobyl" konnten durch den Erlös der vergangenen Veranstaltungen bereits 11.913 Euro weitergereicht werden.
"Ein turbulentes Wochenende" 16.03.96
Die Theatergruppe Lasel
führte am 16.03.96 das Stück „Ein turbulentes Wochenende“ in der Stadthalle
Rondell auf – natürlich kostenlos zugunsten des Vereins, damit eine weitere
Hilfsaktion durchgeführt werden konnte. Peter Hölzle ist seit zwei Jahren arbeitslos und bemüht sich kaum um eine neue Arbeit. Er genießt das Leben und seine einzige Arbeit besteht darin, mit seiner Tochter Uschi Hausaufgaben zu machen. Dies endet immer in einem schrecklichen Blödsinn. Gisela, seine Frau, hat dies lange toleriert. Aber jetzt, wo sie sich nur noch Gulasch ohne Fleisch leisten können, will sie ihn mit allen Mitteln wieder zur Arbeit bewegen. Tatkräftig unterstützt wird sie dabei von Oma Wimmer, ihrer schwerhörigen, immer hungrigen Mutter. Ein vermeintlicher Lottogewinn bringt vor allem Oma Wimmer auf die Idee, wie man Peter zur Arbeit bewegen könnte. Die Laienschauspieler kamen hervorragend beim Publikum an. Der langanhaltende Schlussapplaus war der verdiente Lohn für die glänzenden Darbietungen der Gruppe aus Lasel. Der Erlös von 4.400 DM (~ 2.250 Euro) wurde für den Erholungsaufenthalt von russischen Heimkindern in Gerolstein eingebracht, die im Sommer 1996 die Eifel besuchen.
Benefizkonzert mit dem Stabsmusikkorps
Am 14.11.95 veranstaltete der Verein mit dem Stabsmusikkorps der Bundeswehr ein Benefizkonzert zugunsten russischer Heimbewohner. In der Stadthalle Rondell in Gerolstein fanden sich 720 Gäste ein, um dem vielseitigen Programm des Stabsmusikkorps zu lauschen. Der erste Vorsitzende des Vereins, Ludwig Hahn, wies in seiner Begrüßungsrede noch einmal auf die Hilfsgütertransporte für die Waisen– und Seniorenheime in Russland hin. Diese Hilfe komme den Bedürftigen direkt zugute, weil die Güter vom Verein vor Ort verteilt würden. Anja Kewes aus Büdesheim verlas den Brief einer 15-jährigen Russin, die von der trostlosen Lage in den Waisenhäusern berichtete. Eröffnet wurde das Konzert vom Stabsmusikkorps unter Leitung von Oberstleutnant Michael Schramm mit dem Marinemarsch „Frei weg“. Es folgte ein vielseitiges Programm wie z. B. ein japanisches Musikstück mit einer Farbenpalette verschiedener Klänge, was die Vielseitigkeit des Orchesters unterstrich. Mit der Schlachtenmusik aus „Spartakus“ wurden die Zuhörer in die Zeit um 72 v. Chr. versetzt. Es folgten Melodien aus dem Musical „Tangon“ und einige Märsche. Die Ovationen des begeisterten Publikums nahmen kein Ende und das Orchester dankte mit zwei Zugaben. Der Erlös des Abends betrug 12.000 DM (~ 6.136 Euro).
Reservisten-Musikzug Trier 03.11.95
Konzertante und militärische Blasmusik ließ das gediegene Repertoire der Hobbymusiker erkennen. Ihr Können und ihre Klasse stellten sie mit modernen Kompositionen eindrucksvoll unter Beweis. Soviel gute Musik weckte beim Publikum nicht nur Bereitschaft zu stürmischem Applaus, sondern beflügelte auch seine Großzügigkeit, für den guten Zweck tief in die Tasche zu greifen. Der Vorsitzende Ludwig Hahn konnte den stattlichen Erlös der Konzertveranstaltung in Höhe von 3.500 DM (~ 1.790 Euro) entgegennehmen.
Einladung
Schulchor "Raniza" aus Minsk
Aufgrund einer Einladung des Vereins gastierte der Schulchor „Raniza“ aus Minsk eine Woche in der Eifel. „Raniza“ ist ein weißrussisches Wort und bedeutet der Morgen oder die Morgenröte. Die Proben der Gymnasiasten laufen zusätzlich zum Unterricht. Dreimal in der Woche und sogar in den Frühlingsferien kamen die Kinder täglich zusammen, um sich für die Eifeltournee vorzubereiten. Außer musikalischem Können und guter Stimme müssen sie auch besondere schulische Leistungen vorweisen. Durch das Konzert führte die Dolmetscherin Galina Koren, am Klavier begleitete Nana Grigorejewna, und ein wenig Hintergrundinformation vermittelte Karl Schwill. Ihre Auftritte u. a. in Daun, Lissingen, Büdesheim, Schwirzheim, Stadtkyll und Hillesheim gingen zugunsten strahlengeschädigter Kinder aus der Umgebung von Tschernobyl. Der Chor wurde in dieser Woche durch den Verein betreut und auch durch diesen bei Gasteltern in Büdesheim, Wallersheim und Schwirzheim untergebracht.
Benefizkonzert der Chorgemeinschaft "Pro Musica"
Der Verein veranstaltete ein Benefizkonzert mit der Chorgemeinschaft „Pro Musica“ in der St.-Anna-Kirche in Gerolstein. Vorsitzender Ludwig Hahn begrüßte etwa 150 Gäste, unter ihnen Schirmherr Prof. Dr. Wolfgang Leonhard und den Hausherrn, Dechant Karl Kneißl. Die Chorgemeinschaft „Pro
Musica“ verzichtete auf eine Gage, so dass die Eintrittsgelder ausschließlich
für eine Werkstattausstattung Verwendung finden, zur Ausbildung und
Beschäftigung russischer Jugendlichen. Prof. Dr. Wolfgang Leonhard wies in seinem Grußwort auf die Wichtigkeit der Hilfe zur Selbsthilfe hin. Es sei für die GUS-Staaten unendlich schwierig, neue Wirtschaftsstrukturen und Marktwirtschaft zu entwickeln. Was auf diesem Gebiet aber schon erreicht sei, gebe ihm Hoffnung. Manches beginne bereits zu greifen und es gebe viele Leute in Russland, die sich bereits hierauf eingestellt hätten. Leidtragende, so der Schirmherr, seien die Kinder, deshalb sei die Hilfe an Ort und Stelle sehr wichtig. Er freue sich besonders, dass eifellicht bahnbrechend sei und wünschte, dass den Menschen in Russland diese Hilfe nützt. Unter der Leitung von Josef Berens aus Rommersheim bot die 50-köpfige Chorgemeinschaft ein anspruchsvolles Konzert geistlicher Lieder. Das Repertoire reichte von Bach, Mendelssohn Bartholdy, Menschick, Schütz, Reissinger bis Mozart und Händel. Das Publikum dankte abschließend mit lang anhaltendem Applaus, was der Chor mit zwei Zugaben honorierte. |